Dazu eine Lebensweisheit:
Das Unheil kommt meist daher, dass irgendwer irgendwo irgendwann seine Pflicht versäumte.
Schöne Junitage
Schöne Junitage
Mitternacht, die Gärten lauschen,
Flüsterwort und Liebeskuß,
Bis der letzte Klang verklungen,
Weil nun alles schlafen muß –
Flußüberwärts singt eine Nachtigall.
Sonnengrüner Rosengarten,
Sonnenweiße Stromesflut,
Sonnenstiller Morgenfriede,
Der auf Baum und Beeten ruht –
Flußüberwärts singt eine Nachtigall.
Straßentreiben, fern, verworren,
Reicher Mann und Bettelkind,
Myrtenkränze, Leichenzüge,
Tausendfältig Leben rinnt –
Flußüberwärts singt eine Nachtigall.
Langsam graut der Abend nieder,
Milde wird die harte Welt,
Und das Herz macht seinen Frieden,
Und zum Kinde wird der Held –
Flußüberwärts singt eine Nachtigall.
Detlev von Liliencron
(1844-1909)
Gibt es eine Bezeichnung für Studierende, die ihre Bachelorarbeit schreiben?
Solange es Diplomstudiengänge gab, sprach man in dieser Zeit von Diplomanden – männlich Diplomand, weiblich Diplomandin.
Aber wie nennt man die Studiereden in den Bachelorstudiengängen, die ihre Abschlussarbeit schreiben?
Bachelorand, Bachelorist oder einfach Bachelor?
Bei letztere Bezeichnung wäre dann aber kein Unterschied zu einer Person mit Abschluss zu erkennen, also kein guter Vorschlag.
Ich habe auch schon mal den Vorschlag Bachelor Candidat(-us) gelesen im Sinne von cand. iur. ooder ähnlichem.
Bei Wikipedia habe ich noch folgendes gefunden: „Studenten können sich dabei generell – oder vom ersten Semester bis zum Vordiplom, der Zwischenprüfung oder dem Bachelor – mit „stud. (studiosus) + Fachrichtung“ bezeichnen, von diesem Zeitpunkt an oder ab der Vorbereitung auf den endgültigen Studienabschluss auch als „cand. (candidatus) + Fachrichtung“.“
Somit sind die Studierenden also cand. + Bachelor Informatik/Wirtschaft/… – klingt aber auch sonderbar.
Was denken Sie?
Junigedicht
Juni-Gedicht
Juni ist’s. Lind weht die Luft.
Geschoren ist der Rasen.
ein wonnevoller Rosenduft
Dringt tief in alle Nasen.
Manch angenehmes Vögelein
sitzt flötend auf den Bäumen,
indes die Jungen, zart und klein,
im warmen Neste träumen.
Flugs kommt denn auch daher gerannt,
schon früh im Morgentaue
mit seinem alten Instrument
der Musikant, der graue.
Im Juni, wie er das gewohnt,
besucht er einen Garten,
um der Signora, die da thront,
mit Tönen aufzuwarten.
Eräuspert sich, er macht sich lang,
er singt und streicht die Fiedel,
er singt, was er schon öfter sang;
Du kennst das alte Liedel.
Und wenn Du gut geschlafen hast
und lächelst hold hernieder,
dann kommt der Kerl, ich fürchte fast,
zum nächsten Juni wieder.
Wilhelm Busch
Äthiopisches Sprichwort zu Sarah Nuru
Leicht abgewandelt:
„Die gilt dir nicht als große Frau,
mit der du zusammen aufgewachen bist.“
Das passt zu den Aussagen Ihrer Eltern und Schwestern.
Im Ursprung ist das Sprichtwort natürlich männlich:
Der gilt dir nicht als großer Mann,
mit dem du zusammen aufgewachsen bist.
Für alle, denen der Name Sarah Nuru nichts sagt, was gut verständlich ist. Sie ist Deutschlands aktuelles Next Top Model (2009) – von Heidi Klum und ihrem Team im Rahmen der gleichnamigen Pro7 Show ausgewählt.
Spam: Letter from Peter Wong
Toll, Peter hat Geld für mich und gleich einen ganzen Haufen -her damit!
Letter from Peter Wong
Hello, I am Peter Wong from Hong Kong. I am contacting you today because I have a business proposition of 44.5MUSDollars and I want you to be my partner in this business. You will have 50percent of the Twenty Million.
Contact me back through my private email peterwong177@yahoo.com.hk and I will give you all the details.
Thanks.
Regards,
Mr. Peter Wong
Das Vorspiel
Eine Erinnerung aus meinem Mannheimer Studium:
Prof. Dr. Dr. h.c. Erwin Dichtl, einer der renommierten Mannheimer Marketing-Professoren und leider bereits verstorben, hielt seine Grundstudiumsvorlesung Marketing – anhand seines dtv-Buches „Der Weg zum Käufer“ – immer selbst und hatte dabei einige besondere Angewohnheiten. Eine davon war, dass er in der Adventszeit immer ein gemeinsames Weihnachtssingen im Rahmen einer Vorlesung veranstaltete.
Da Herr Dichtl mich aus dem Hochschulorchester kannte und dann unter den 600-700 Studierenden im A3 auch erkannt hatte, durfte ich diese Feier organisieren. Zum Glück fanden sich einige Mitstreiter und die Weihnachtslieder waren schnell einstudiert. Als dann allerdings der große Tag kam, gab Herr Dichtl mir direkt zu Beginn das Mikrofon in die Hand und sagte: „Leiten Sie das mal“.
Diese Ehre hatte ich natürlich nicht erwartet und vor so vielen Menschen auch noch nie gesprochen. Ich startete aber ganz tapfer und erläuterte unser Vorgehen: „Zuerst beginnen wir mit einem kleinen Vorspiel …“. Dieser erste Satz erntete bereits einen riesigen Lacherfolg, der mir ist zu einem viel späteren Zeitpunkt – als ich von Mitstudierenden einige Semester später wiedererkannt wurde – verständlich wurde. Denn für einen Musiker ist der Begriff Vorspiel oder Präludium ein ganz normaler. Die anderen Studierenden hatten aber wohl gänzlich andere Hintergedanken. Warum, darüber wage ich hier gar nicht zu philosophieren.
Auf jeden Fall wurde mir da zum ersten Mal bewußt, wie es ist, vor einigen hundert Menschen zu stehen und schon nach dem ersten Satz „ausgelacht“ zu werden, auch wenn es eher ein „anlachen“ war. Die ganze Aktion habe ich trotzdem irgendwie über die Bühne gebracht und mir geschworen, mich in Zukunft besser vor mir bekannten Professore zu verstecken.
P.S. Ich muss noch hinzufügen, dass zwei Jahre später diese Veranstaltung ein nicht ganz so gutes Ende nahm, da die mitgebrachten Kerzen – ich meine, dass es bei uns auch welche gegeben hatte – zu einem Feueralarm führten. Der nachfolgende Einsatz soll ca. 10.000 DM gekostet haben, die Herrn Dichtl als Verantwortlichen zur Last gelegt wurden. Hier zeigte sich aber, dass die Studierenden doch viel Interesse an derartigen Aktionen hatten, denn es wurde gesammelt und Herr Dichtl bekam jedenfalls einen Teil der Summe aus den Händen der Studierenden. Ich hoffe, meine Erinnerung trügt mich hier nicht.
Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Vater …
Wußten Sie, dass es zu der Deutschen Redewendung: „Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Vater Millionär“ drei Englische Pendants gibt. Und diese sind auch sehr viel bildlicher und schöner
Englische Redewendung: If I had a nickel for every time I heard that, I’d be a millionaire.
Auf Deutsch:
Wenn ich für jedes Mal, wenn ich dieses hören würden, einen Nickel bekäme, wäre ich ein Millionär.
Englische Redewendung: If ifs and ands were pots and pans there’d be no work for tinkers.
Auf Deutsch:
Wenn „wenns“ und „unds“ Töpfe und Pfannen wären, gäbe es keine Arbeit für Kesselflicker (Google übersetzt tinkers interessanter Weise mit Nervensägen).
Englische Redewendung: If wishes were horses, beggars would ride.
Auf Deutsch:
Wenn Wünsche Pferde wären, würden Bettler reiten.
Weitere tolle Phrasen finden Sie unter http://www.phrasen.com/
Als Bachelor an der Hochschule überleben
Anstoß zu diesem Beitrag erhielt ich durch den sehr aufschlussreichen Blog Erlebt von François Bry seines Zeichens Professor für Programmier- und Modellierungssprachen an der LMU München, der dort Survival Kit für Bachelor-Studenten – ein sehr hilfreicher Beitrag – danke!
Diese Ergänzung habe ich dort auch bereits als Kommentar veröffentlicht, will sie hier aber noch fortführen:
Man sollte außerdem und das ist vielleicht etwas aus der angewandten Sicht einer FH gesehen:
Frühzeitig Kontakt zu interessanten Unternehmen aufbauen, um dort möglicherweise neben dem Studium schon als Werkstudent oder Praktikant arbeiten zu können, insbesondere aber eine spannende und herausfordernde Abschlussarbeit schreiben zu können. Mir ist bewußt, dass 6 Semester super kurz sind und man sich im ersten Jahr darüber vielleicht noch keine Gedanken machen will, aber es wäre sehr hilfreich.
Generell kann ich nur empfehlen, wie es in der Ziel- und Zeitmanagementliteratur auch hinreichend dargestellt ist, sich immer wieder der eigenen Ziele bewußt zu werden und diese möglichst regelmäßig neu schriftlich zu fixieren. Vielleicht auch sogar direkt zu Beginn des Studiums einen kleinen „Projektplan“ aufzustellen – das Curriculum gibt dafür schon einen guten Rahmen vor. So vermeidet man spätere Überraschungen
Studien- und Prüfungsordnungen lesen
Diese Dokumente sind zwar meistens furchtbar zu lesen, aber eigentlich sollte sich jeder Studierende vor oder am Anfang seines Studiums mal die Zeit nehmen, sich durch diese zu ackern, denn auch so kann man die oben schon genannten späteren Überraschungen vermeiden wie z.B. „Wie, ich muss mich innerhalb einer bestimmten Frist für meine Klausuren anmelden“ oder „Ich wusste nicht, dass ich eine Version meiner Abschlussarbeit im Prüfungsamt abgeben muss.“ Hier gilt, wie auch sonst meistens, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht und die Strafe ist hier in erster Linie der Zeitverlust.
Das ist ein interessantes Thema und vielleicht schreibe ich in meinem Blog darüber nach einer weiteren Brainstorming-Phase weiter.
Dank an den Vater – Vatertag
Lieber Papa,
ich danke Dir dafür, dass Du
– immer für mich da bist
– mir Rückhalt gibst
– mir vertraust
– mich verwöhnst
– mit mir spielst und Spaß hast
– mich an Deinem Wissen und Deinen Erfahrungen teilhaben lässt
– mir ganz vieles ermöglicht hast
– mir immer mit Rat und Tat zu Seite stehst
– mein Vater bist!