Überholverbot für LKW auf 2-spurigen Autobahnen?

Nachdem ich nun seit ca. 1/2 Jahr regelmäßig die A 44 fahre (zwischen Büren und Dortmund), drängt sich mir dieses Thema fast bei jeder Fahrt wieder auf. Das Überholen der LKWs auf dieser Autobahn ist meiner Meinung nach der Hauptgrund für Staus, zähfließenden Verkehr und Unfälle auf dieser Autobahn.
Erst letztens durfte ich wieder erleben, wie ein LKW einen anderen über ca. 3 km überholte – ich glaube Elefantenrennen nennt man so etwas. In einigen Teilen der Strecke besteht zwar bereits ein Überholverbot, aber leider wird dieses auch häufiger nicht beachtet.
Scheinbar ist aber auch schon einigen Spediteuren aufgegangen, dass das Nicht-Überholen auf 2-spurigen Autobahnen sinnvoll ist, denn ich habe nun schon mehrmals auf LKWs gelesen, dass sich diese selbst dazu verpflichten. Ein Spediteur im Radio berichtet, dass dadurch die Zahl der Unfälle seiner Fahrer stark gesunken sei und es sich auf die Pünktlichkeit der Lieferungen bzw. die Fahrdauern nur unwesentlich ausgewirkt hätte.

Hier ein paar Regeln/Gesetze, die es sowieso schon gibt – die Frage ist nur, inwieweit sie eingehalten werden:

  • Auf Autobahnen ist für Lkw mit über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht bei Geschwindigkeiten über 50 km/h ein Sicherheitsabstand von 50 Meter vorgeschrieben.
  • Die gesetzlich erlaubte Höchstgeschwindigkeit liegt im Normalfall bei 80 km/h. Bei einer Sichtweite unter unter 50 Metern ist nur eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h zulässig. Mit angepasster Geschwindigkeit fahren heißt außerdem, bei der Fahrweise dem Zustand der Straße sowie den Sicht- und Witterungsverhältnissen Rechnung zu tragen.
  • Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen: bis 3,5 t keine Beschränkung, über 3,5 t 80 km/h!
  • LKW werden in der Regel nach ihrer Zulässigen Gesamtmasse (ZGM) und der Anzahl ihrer Achsen unterteilt sowie nach ihrer Zweckbestimmung. In Europa gibt es je nach Kraftfahrzeuggesetzgebung der einzelnen Staaten:

    Kleinlaster bis 3,5 Tonnen (t) max. ZGM
    Leichte LKW bis 7,5 t
    Mittelschwere LKW bis 12 t
    Schwere LKW (abgekürzt: SKW) in Schweden und Dänemark bis 60 t; in Deutschland als Hänger- oder Sattelzüge bis 40 t (im Kombiverkehr bis 44 t, wobei eine Last von 8 t pro Achse nicht überschritten werden darf); in Österreich Solo-LKW bis 32 t, mit Anhänger bis 40 t; in der Schweiz seit 1. Januar 2005 bis 40 t; in den Niederlanden bis 50 t. Versuche mit größeren Einheiten, den sog. EuroCombis – in den Medien oft fälschlicherweise Gigaliner genannt, was jedoch nur die Modellbezeichnung eines Aufbauherstellers ist – laufen in verschiedenen europäischen Staaten.
    Um mit einem LKW fahren zu dürfen, benötigt man je nach ZGM in Europa die Fahrerlaubnis der Klasse B (bis 3,5 t), C1 (bis 7,5 t) oder C (mit Anhänger über 750 kg ZGM: C & C+E).
    (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/LKW)

    Meine Forderung
    Ich fordere, dass ein Überholverbot für LKW auf zweispurigen Autobahnen eingeführt wird, wenn der Geschwindigkeitsunterschied zum Vordermann – der überholt werden soll – weniger oder gleich 10 km/h beträgt. D.h. erst wenn der Vordermann nur 69 km/h fährt, darf er überholt werden. Dieses sollte natürlich genau so auch für PKW, Gespanne und alle anderen Fahrzeuge auf der Autobahn gelten. Ein Überholen mit einem Geschwindigkeitsunterschied von weniger oder gleich 10 km/h sollte verboten werden, da es nur eine Verkehrsbehinderung ist.
    (Dieses gilt natürlich nicht für Stausituationen).

    Doch nicht nur Servicewüste

    Das war gestern vielleicht doch ein wenig zu hart mit der „Servicewüste“, darum will ich das heute ein wenig relativieren und ein paar positive Beispiele für guten Service in Restaurants in Paderborn und Umgebung bringen.

    Zuerst einmal möchte ich den Gasthof Brink in Hövelhof nennen (Allee 38, 33161 Hövelhof). Das ist eines der Spitzenlokale in der Umgebung von Paderborn und meiner Meinung nach sicherlich mit dem Balthasar vergleichbar. Das Menü mit einer kleinen Änderung von Herrn Brink war ganz hervorragend und vom Preis-Leistungsverhältnis auch sehr gut. Leider kann ich die Köstlichkeiten nicht mehr genau aufzählen. Der Service war ganz hervorragend und man hat es genossen dort zu speisen. Probieren Sie es mal aus!

    Ein paar Wochen vorher waren wir im La Pampa in der Hathumarstraße 16 in Paderborn (http://www.lapampa.de/). Seineszeichens ein Steakhouse mit einem sehr flotten und guten Service. Die Filetsteaks, die wir uns haben schmecken lassen, waren ganz hervorragend – leicht rosa und zergingen auf der Zunge. Super! Die Beilagen waren auch gut und man wurde rundum gut versorgt. Für mich auch eine ganz klare Empfehlung.

    Deutschland Servicewüste

    Achtung: dieses ist eine Bewertung bzw. eine Kritik aus 2007!

    In den letzten Wochen haben wir gleich zweimal erlebt, dass es um den Service in Deutschland im Gastgewerbe leider immer noch nicht besonders gestellt ist. Das ist uns besonderes aufgefallen, da es zwei Lokale waren, die beide nach dem amerikanischen Muster eines Diners funktionieren. Jeder der den Service in einem US-Diner kennt, der wird einige Ansprüche an ein deutsches Pendant stellen. Leider konnten diese sowohl beim American Roadhouse Diner als auch bei Bonny’s Diner in Paderborn, bei im Autohof Abf. Paderborn Mönkeloh, Borchener Str., in vielen Punkten nicht erfüllt werden.
    Beim American Roadhouse Diner waren wir an einem Donnerstag Abend und wollten in einer größeren Gruppe essen und trinken. Leider mussten wir ewig auf das Essen warten und die Bedienung schaffte es fast nicht, uns nach ca. 1 1/2 Stunden noch eine Runde Getränke zu bringen. Der Kellner und seine beiden Kolleginnen hatten zwar die meiste Zeit nichts zu tun, aber sie kamen leider auch gar nicht auf die Idee, mal bei den Gästen nachzufragen, ob sie vielleicht noch etwas wollten. Alle drei erschienen mir rundum überfordert. Leider waren die Spare Rips dann auch super trocken -vielleicht hatten sie ja schon viel zu lange auf dem Herd gelegen. Schade, aber hier gehen wir bestimmt nicht wieder hin. Nachlesen kann man das auch von anderen Gästen unter: http://www.gfra.de/usfood/cgi-bin/restaurant.cgi?Ort=Paderborn
    In Bonny’s Diner waren wir Christi Himmelfahrt zum Frühstück und wollten gerne echte American Pancakes essen. Um mit diesen gleich zu beginnen, sie waren eine volle Enttäuschung. Warum – weil sie einfach nicht frisch gemacht sondern wohl aufgewärmt waren und somit in keiner Weise fluffy sondern eher etwas zäh und nicht wirklich heiß. Der Ahornsirup erinnerte mich auch nicht wirklich an solchen, aber es soll da ja sehr unterschiedliche Qualitäten geben. Die Bedienung hier bemühte sich zwar sehr, aber sie war an diesem Feiertag ganz alleine im Service und hatte dazu noch eine kaputte Kaffeemaschine. So wurde leider nichts aus dem Free Refill. Insgesamt sah der Laden leider so aus, als hätte seit dem Abendgeschäft niemand mehr aufgeräumt. Der Nachbar musste leider beim Zuckern seines Kaffees feststellen, dass ein besonders intelligenter Gast vorher Pfeffer und andere undefinierbare Dinge in den Zucker gefüllt hatten. Das hätte dem Personal auffallen müssen. Leider auch hier mein Urteil: vorerst nicht wieder.
    Da machen wir uns doch lieber die Pancakes zuhause z.B. mit der Fertigmischung von Mondamin oder mit dem echten US Pancake Powder.

    Was heißt „uralt“?

    Gerade bin ich durch meine Ebay Favorit Search Mails gesurft und dabei auf folgenden Artikel gestossen:

    << PADERBORN uralte Festschrift "25 Jahre THW" 1977 >>

    Eine Festschrift von 1977 ist also schon uralt. Das kann aber auch nur ein Teen geschrieben haben, oder?
    Wie ist denn dann eine Festschrift von 1967 zu bezeichnen? Ururalt?
    Gibt es für jedes weitere Jahrzehnt eine „Ur“?

    Um zu prüfen, wie andere Ebay-Nutzer es mit diesem Adjektiv halten, habe ich mal „uralt“ in die Suche eingegeben.
    Hier ein paar weitere Ergebnisse:
    uralt Bilderbuch ,,Wilde Tiere ´´Firma Hausser um 1900 – Bilderbuch von Hans Stubenrauch – na ja, 1900 ist schon relativ alt
    Uralt DDR Plastik Auto LKW W50 Schüttgut Sattel OVP – wann entstand noch mal die DDR?
    Uralt-Handy Siemens S6D mit 2 Akkus und Lederetui – ja, Handies hatten ja auch schon die alten Griechen
    Steckkartenlot Frankreich ab 1853. Uralt und Selten – das ist doch mal etwas älter

    Also suchen Sie auch mal, es macht Spaß: Uralt bei Ebay

    Help find Madelaine McCann

    Ich glaube, Sie heißt Madeleine und nicht Madelaine!

    Und hier die Website zur Suche www.findmadeleine.com

    Diese Ketten-Email erreichte mich heute von einer Freundin:

    << Please read this message and pass it on!!!!!!!!!!!!! As you are aware my niece is still missing and I am asking everyone I know to send this as a chain letter i.e. you send it to everyone you know and ask them to do the same, as the story is only being covered in Britain, Eire and Portugal. We don't believe that she is in Portugal anymore and need to get her picture and the story across Europe as quickly as possible. Suggestions are? welcome. Phil McCann >>

    Ihr Bild war auch mit dran.
    Ob das wohl echt ist. Ist aber auch egal. Auf jeden Fall wäre es schön, wenn sich um jedes vermisste Kind so viele Menschen sorgen und wenn immer so viel Geld gespendet oder als Belohnung ausgesetzt würde.

    Auf family.de liest man: „Ungefähr 1000 Kinder gelten derzeit in Deutschland als vermisst – von der Schule nicht nach Hause gekommen, beim Spaziergang verschwunden, entführt. Hilfsverbände und Unternehmen bieten den Eltern Trost und helfen bei der Suche.“

    Unter www.kinder-dieser-welt.info findet man:

    „… Kinder dieser Welt …
    – JÄHRLICH …
    …sterben elf Millionen Kinder an vermeidbaren Krankheiten!
    …werden über 1.200.000 Kinder als Sklaven, Bettler oder Prostituierte verkauft!
    …werden allein in Deutschland über 120.000 Kinder für Pornographie missbraucht!
    …werden Weltweit etwa 246 Millionen Kinder als Kinderarbeiter ausgebeutet!
    …werden allein in Deutschland über 200.000 Kinder sexuell missbraucht!

    Und … alle drei Sekunden stirbt ein Kind, das sind am tag rund 30.000 Kinder, gestern, heute, morgen!

    Wir müssen »Aufstehen« und diese Unmenschlichkeit beenden, …jetzt!

    Aktion – Kinder dieser Welt“

    ERSCHRECKEND!!!

    Bahnfahrer 14.5.

    Heute morgen war ich wieder mal gegen 7 Uhr am Bahnhof und kaufte mir wie immer erst mal eine Fahrkarte für die Strecke Paderborn Hbf – Dortmund Universität. Das ist an den „alten“ Verbund-Fahrkartenautomaten die 1062 und kostet aktuell 18,70 Euro mit Bahncard.
    Am ersten Automaten hatte ich leider das Problem, dass er keine 20 Euro Scheine mehr annahm. Vermuteter Grund: 20 Euro Fach voll, denn beim Rückgeld gibt es eigentlich keine Unterschiede, ob ich mit 2x 10 Euro oder 1x 20 Euro zahle.
    Zum Glück gibt es ja noch zwei weitere Automaten und der direkt auf der Rückseite des anderen nahm dann auch ohne Probleme meinen 20 Euro Schein. Leider machte er Mucken, als ich meine bahn.comfort Punkte erhalten wollte. Dafür muss man seine Bahncard einführen und ich wusste von diesem Gerät bereits, dass der Kartenleser immer Mucken macht. Heute war es leider besonders arg, denn nachdem er mir bei der ersten Eingabe sagte, dass der Magnetstreifen nicht lesbar sei und mich bat, die Karte mit dem Magnetstreifen nach unten rechts einzugeben, nahm er danach die Karte gar nicht mehr an bzw. der Einführschlitz war durch irgendetwas gesperrt. Leider bietet die Software des Automaten in diesem Fall nicht die Möglichkeit, die Kartennnummer direkt einzugeben sondern nur auf Abbruch zu drücken, was ich nach mehrmaligem Versuchen durchgeführt habe. Damit war zwar mein Kauf nicht abgebrochen, da ich Karte und Rückgeld bereits erhalten hatte, aber die bahn.comfort Punkte waren verloren.
    Nun versuche ich aber mal die bahn.comfort Punkte über den Service zu erhalten – ich werde berichten, ob das funktioniert.

    Vatertagsausrüstung

    Ich dachte, das wäre ein verbreiteter Begriff, aber so ist es nicht. Eine Suche bei Google gibt als vorrangige Ergebnisse Hinweise auf eine Christi Himmelfahrtspredigt.
    Unter „Ausrüstung Vatertag“ wird man dann aber doch fündig – aber auch nur ein wirklicher Ausrüstungslink und zwar:
    So findet man bei heimwerker.de jede Menge Links auf Bauanleitungen für Bollerwagen: Bauanleitungen Bollerwagen, Handwagen und Leiterwagen
    Also viel Spaß beim Basteln – oder doch besser den Tag mit der Familie verbringen!

    Vatertag – auch dem Vater danken!

    Gerade ist der Muttertag vorbei, da müssen die lieben Kinder schon wieder ran und sich Gedanken um den Vatertag machen.
    Sind Väter eigentlich genau so anspruchsvoll wie Mütter?
    Erwarten Sie also auch ein tolles Gedicht oder ähnliches?
    An Christi Himmelfahrt – 17.5.2007 (17. Mai) – ist auf jeden Fall dieser Tag – ein Vatertag oder auch Männertag – und auch Männer freuen sich über Geschenke und Gedichte!

    Hier ein paar Möglichkeiten:

    Vom Vater…

    Vom Vater hab`ich die Statur,
    des Lebens erstes Führen,
    vom Mütterchen die Frohnatur
    und Lust zu fabulieren.
    Urahnherr war der Schönsten hold,
    das spukt so hin und wieder;
    Urahnfrau liebte Schmuck und Gold,
    das zuckt wohl durch die Glieder.
    Sind nun die Elemente nicht
    aus dem Komplex zu trennen,
    was ist denn an dem ganzen Wicht
    Original zu nennen?

    Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

    Lieber Papa! Ich lieb‘ dich so fest wie der Baum seine Äst, wie der Himmel seine Stern, grad so hab ich dich gern!
    Verfasser unbekannt

    Vater werden ist nicht schwer,
    Vater sein dagegen sehr.
    Ersteres wird gern geübt,
    weil es allgemein beliebt.
    Selbst der Lasterhafte zeigt,
    daß er garnicht abgeneigt.
    Nur will er mit seinen Sünden
    keinen guten Zweck verbinden,
    sondern, wenn die Kosten kommen,
    fühlet er sich angstbeklommen.

    aus „Julchen von Wilhelm Busch (1832-1908)

    Wenn ich Dich brauche bist du hier, deine Liebe schenkst du mir! Deine Tipps sind gar wunderbar. Vater ist der Beste, dass ist klar!
    Verfasser unbekannt

    Vatertag! An einem ganz besonderen Tag, einen ganz besonders lieben Gruss, an einen ganz besonderen Menschen, den ich ganz besonders in meinem Herzen hab.
    Verfasser unbekannt

    Mir fällt bei Vatertag auch immer dieser Schlager von Peter Alexander ein:

    Der Papa wirds schon richten,
    der Papa machts schon gut,
    der Papa, der macht alles,
    was sonst keiner gerne tut.

    Also Kinder – fleißig auswendig lernen und singen üben! 🙂

    Bahnfahrer 11.5.07

    Ich muss heute noch von meinen Bahnerlebnissen von Freitag berichten. Ohne etwas Böses zu ahnen, ging ich Freitag gegen 16:15 zur S-Bahnhaltestelle Dortmund Universität. Dort hatte sich bereits eine große Menge von Studierenden und weiteren Mitreisenden eingefunden, um ihren Heimweg anzutreten. Um 16:19 sollte die S-Bahn eigentlich kommen, doch ungefähr zur selben Uhrzeit kam eine Durchsage, die darauf hinwies, dass ein umgefallener Baum verhindere, dass die S-Bahn käme und man bitte auf die Busverbindungen ausweichen solle. Es herrschten wirklich starke Windböen an diesem Tag, die ich allerdings bei der Arbeit im Gebäude noch nicht mitbekommen hatte.

    Das ließ sich keiner zweimal sagen und so strömte die Menge zur nächsten Bushaltestelle. Dort fiel einem dann noch mal auf, wie viele Menschen in so eine S-Bahn gehen und wie wenige nur in einen Bus. Obwohl einige Mitreisende per Handy versuchten, sich abholen zu lassen, versuchten dann immer noch ca. 100 von ihnen in den nächsten Bus einzusteigen, was natürlich völlig unmöglich war.
    Man kann nun darüber spekulieren, ob die Bahn bis zu diesem Zeitpunkt bereits den örtlichen Verkehrsbetrieben hätte Bescheid sagen müssen, damit diese einen oder mehrere Zusatzbusse hättenn einrichten können. Wirtschaftlich gesehen, ist das für die Verkehrsbetriebe sicherlich völlig uninteressant, wenn die Bahn ihnen dafür keine Entschädigung gibt. Ich habe aber keine Ahnung, ob es einen derartigen Ausgleich gibt. Ich selbst bin nicht in denn Bus gekommen und nachdem ich 20 Minuten später wieder auf dem Weg zur S-Bahn – eine andere Fahrmöglichkeit gab es für mich in dieser Zeit nicht – erneut eine große Menschenmenge aus dem S-Bahn „Schacht“ kommen sah, rief ich ein Taxi. 11 Euro hat mich die Fahrt zum Hauptbahnhof gekostet. Das ist mehr als die Hälfte meines (durch Bahncard) verbilligten Bahntickets.
    Natürlich kann die Bahn für Wetterkapriolen nichts. Allerdings fragt man sich, ob nach den Erfahrungen von Kyril überhaupt noch Bäume so stehen dürften, dass sie den Bahnbetrieb gefährden oder auch nur behindern können?
    Weiterhin frage ich mich, ob die Ansage am Bahnsteig nicht auch schon etwas früher und dann alle paar Minuten hätte kommen können oder war das Ereignis gerade erst geschehen?
    Außerdem hätte die Ansage auch noch mehr Hinweise für Ausweichmöglichkeiten geben können. Vielleicht wäre es auch möglich gewesen, kurzfrisitig ein oder zwei Extrabusse einzusetzen. Ich wäre auch gerne bereit gewesen ein paar Euro dafür zu geben, da ich nun über die Taxikostenn ja noch sehr viel mehr bezahlt habe.
    Mir fällt immer wieder auf, obwohl ich schon jahrelang Bahn fahre, verstehe ich die Organisation und Abfolge der Ereignisse immmer noch nicht ganz.

    Ein Maigedicht von Wilhelm Busch

    Ein Maigedicht als Einstieg in den Tag.
    Übrigens: Am 15. April jährte sich Wilhelm Buschs Geburt zum 175ten Mal.
    Wer nicht mitfeiern konnte, es gibt schon 2008 wieder eine Chance, denn: am 8. Januar 2008 ist Buschs 100ter Todestages.

    Sei mir gegrüßt, du lieber Mai

    Sei mir gegrüßt, du lieber Mai,
    mit Laub und Blüten mancherlei!

    Seid mir gegrüßt, ihr lieben Bienen,
    vom Morgensonnenstrahl beschienen!

    Wie fliegt ihr munter ein und aus
    in Imker Dralles Bienenhaus

    und seid zu dieser Morgenzeit
    so früh schon voller Tätigkeit.

    Für Diebe ist hier nichts zu machen,
    denn vor dem Tore stehn die Wachen.

    Und all´ die wacker´n Handwerksleute
    die hauen, messen stillvergnügt,

    bis daß die Seite sich zur Seite
    schön sechsgeeckt zusammenfügt.

    Schau! Bienenlieschen in der Frühe
    bringt Staub und Kehricht vor die Tür;

    Ja! Reinlichkeit macht viele Mühe,
    doch später macht sie auch Pläsier.

    Wilhelm Busch

    Weitere Infos, Gedichte, etc. von Wilhelm Busch unter:
    www.wilhelm-busch-seiten.de
    Wilhelm Busch im Sprücheportal
    www.wilhelm-busch.de
    www.wilhelm-busch-museum.de