Archiv für Januar 2008

Heute vor 95 Jahren wurde Peter von Zahn geboren

Dienstag, 29. Januar 2008

Erinnern Sie sich noch an “Bilder, die die Welt bewegten” von und mit Peter von Zahn. Diese Fernsehreihe mit Dokumentarfilmen, die Anfang der 80er Jahre im ZDF gesendet wurde, hat mich als Kinder schwer beeindruckt. Die Schwarz-Weiß-Bilder von Naturkatastrophen und großen technischen Katastrophen – schwarz-weiß, weil es eben die Originalbilder waren, nichts war nachgestellt oder nachempfunden – waren unwahrscheinlich eindringend und packend. Da die Sendungen im Vorabendprogramm liefen, war es natürlich auch genau die richtige Zeit für mich. Und Peter von Zahn mit seiner außergewöhnlichen Stimme und besonderen Betonung hat diesen Filmen dann noch einen besonderen Touch gegeben. Leider habe ich ihn danach nur noch sehr selten gesehen und 2001 ist er ja auch verstorben.

Wie ich bei Wikipedia gelesen habe, war es die erste Reihe im deutschen Fernsehen, die Katastrophen aufarbeitete und sie tat dieses nicht reißerisch oder überdramatisierend, wie es heute leider häufig der Fall ist, sondern echt, wahrhaftig, der Katastrophe entsprechend dramatisch und im Original.

Ich erinnere mich gut an den Film über den Brand des Luftschiffes LZ 129 “Hindenburg” (1937) und den Einsturz der Tacoma Narrows Bridge (1940). Insbesondere sind in meinem Kopf noch Bilder von Peter von Zahn der einem schweren Sturm stehend, diesen kommentierte.
Weitere Themen waren der Untergang der Andrea Doria (1956), der Dammbruch von Fréjus (1959), die Sturmflut in Florenz (1966), der Großbrand in der Lüneburger Heide (1975), das Sevesounglück (1976) und der Massenselbstmord in Guyana (1978).

Eine Übersicht über 34 Folgen der Serie finden Sie unter: fernsehserien.de

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Valentinstag – worüber freuen sich Frauen?

Sonntag, 27. Januar 2008

Das folgende sind nur Vermutungen von mir, denn ich konnte noch nicht alles testen :)

Wenn Sie also Ihrer Frau oder Freundin zum Valentinstag am 16. Februar eine Freude machen wollen, dann
- kaufen Sie Blumen, am besten rote Rosen
- besorgen Sie süße Leckereien, am besten kalorienarm
- mieten Sie ein Flugzeug und fliegen Sie mit diesem und einem dahinter hängenden Banner mit dem Text: “Ich liebe Dich XXX” über Ihre Wohnung/Haus hinweg
- führen Sie ihre Liebste zum Essen, Konzert, Theaterstück, Oper, Musicual, etc. oder sonst einem Ereignis aus
- verwöhnen Sie sie mit einem wunderbaren selbstgekochten Essen
- oder mit einem selbst geschriebenen Liebesgedicht
- oder einem leckeren Frühstück am/im Bett
- oder einem neuen Bademantel mit Aufschrift “Damit meine Liebste auch niemals friere!”
- tragen Sie sie auf Händen – im wahrsten Sinne des Wortes
- oder sagen Sie ihr ganz einfach wie sehr Sie sie lieben, das reicht vielleicht völlig aus. Es wird ja immer von uns Männern behauptet, dass wir das viel zu selten sagen würden.

In meinen Sprücheportal finden Sie auch noch ein paar schöne Worte und Gedichte zum Valentinstag.

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Valentinstag – worüber freuen sich Männer?

Samstag, 26. Januar 2008

Bis zum 14.2., dem Valentinstag, sind es zwar noch ein paar Tage, aber trotzdem macht es schon Sinn – gerade dem Weihnachtsgeschenketrubel entwachsen – sich Gedanken über ein Geschenk für seinen Liebsten zu machen. Worüber freut er sich am Valentinstag?

Das ist natürlich ganz schwierig zu verallgemeinern, darum hier ein paar Vorschläge für verschiedenste Männertypen:
- ein ruhiger Fußballabend mit Rundumbetreuung, d.h. Chips und Bier an den Fernsehsessel gebracht, vielleicht noch eine kleine Kopf-, Hals- oder Fußmassage
- eine neue Action-, Science-Fiction, Fantasy-, Western-, etc. DVD und sonst wie oben
- ein Gutschein für ein schnelles Mietauto für einen Tag, um mal so richtig Gas zu geben
- ein Rundum-Pflegeangebot für Männer – von einer neuen Frisur, über Massagen, Gesichtsmasken bis zu Manicüre und Pedicüre
- ein neues Computerspiel
- ein freier Abend, um mit Freunden auszugehen
- ein romantischer Abend zu zweit
- Eintrittskarten für ein Fußball-, Handball-, Basketball-, etc. Spiel
- ein neues Rasierwasser
- leckere Pralinen
- ein selbstgeschriebenes Gedicht
- eine erneute Liebeserklärung
- ein neuer Krimi, Science-Fiction, etc.
- ein Ausflug mit der ganzen Familie

Was verschenkt Ihr zum Valentinstag?

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Wer zahlt für die WestLB?

Mittwoch, 23. Januar 2008

Alle Welt redet über Nokia, dabei gerät ein anderes Thema, das meiner Meinung nach mindestens so wichtig ist und neben Stellenabbau auch noch Nachteile für alle Bürger und insbesondere die Sparkassenkunden in NRW mit sich bringt, in den Hintergrund. Ich spreche über den Milliardenverlust bei der WestLB und die am Montag erzielte Einigung zwischen den Eigentümern über die Lösung dieser Problematik.

Und was ist diese Lösung: das Land NRW in Form der Landesbank und der Rheinische und der Westfälisch-Lippische Sparkassenverband (RSGV und WLSGV) sowie die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe tragen diese Verluste.
Das bedeutet: Der Steuerzahler und die Kunden der Sparkassen sowie die Nutznießer der Landschaftsverbände werden darunter leiden.

Duisburgs Sparkassen-Chef Artur Grzesiek sagte zwar (als Beispiel für die Sparkassen in NRW) in einem Interview mit der Rheinischen Post:

“Die Sparkassenverbände, das Land Nordrhein-Westfalen und die Landschaftsverbände sind Eigentümer der WestLB. Aus diesem Grund wird sich auch die Sparkasse Duisburg im Rahmen der am Montag beschlossenen Maßnahmen mit einem siebenstelligen Betrag an der Konsolidierung der WestLB beteiligen. Diesen Betrag werden wir aus dem Ergebnis des Jahres 2007 begleichen. Dies wird ohne Auswirkungen auf unsere Kunden bleiben, die keinesfalls befürchten müssen, dass ihre Einlagen bei der Sparkasse tangiert werden.”

Das wäre ja auch noch das Allerletzte, wenn die Einlagen tangiert würden. Nein, an die Einlagen gehen Sie nicht dran, aber das Ergebnis von 2007 wird geschmählert, was gut dazu führen kann, dass Gebühren erhöht und Zinsen gesenkt werden. Natürlich muss es Folgen geben, denn die hoffentlich positiven Ergebnisse der Duisburger Sparkasse waren ja bestimmt schon für andere Dinge verplant. Vielleicht werden aber auch interne Projekte gestoppt oder verzögert.
Ähnlich wird es bei den Landschaftsverbänden aussehen. Auch diese werden das Geld ja irgendwo her nehmen müssen. Also wird an anderer Stelle gespart.

Und nun kommt noch ein Stellenabbau von bis zu 1000 Mitarbeitern hinzu. Und das ist nicht der erste Stellenabbau bei der WestLB in den letzten Jahren.

Leider wird, so wie es mir scheint, niemand wirklich für diese Misere zur Rechenschaft gezogen. Das ist sehr traurig, insbesondere da die Leidtragenden eben nicht nur Personen sind, die aktiv auf die WestLB gesetzt haben, indem sie dort einen Arbeitsplatz angenommen haben oder Aktien gekauft haben, sondern alle NRW Steuerzahler und Sparkassenkunden, die direkt oder auch indirekt überhaupt nichts mit der WestLB zu tun haben und trotzdem zahlen müssen.

Ich finde es gut, dass so viele für die Nokia-Mitarbeiter bzw. gegen den Wegzug des Werkes auf die Straße gegangen sind, aber ich würde mir wünschen, dass es bei der WestLB genau so wäre.
Allerdings ist die Politik daran nicht wirklich so interessiert wie an Nokia, denn bei der WestLB und in den verschiedenen Verbünden sitzen sie alle drin. Alle Parteien sind in diesen Gremien vertreten und haben bei den Entscheidungen der letzten Jahre mehr oder weniger mitgewirkt. Insoweit wagen sie es alle nicht – vielleicht ja auch aus gutem Grund, wer schneidet sich schon gerne ins eigene Fleisch – gegen diese Art von Misswirtschaft, Intransparenz und Ignoranz/Dummheit Sturm zu laufen!
Sehr schade!!

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Vom Leben und Leiden des ß (ß Eszett, scharfes S)

Samstag, 19. Januar 2008

Bei Wikipedia findet man zum ß (ß Eszett, scharfes S):

Das ß (Eszett, scharfes S) ist ein Buchstabe des deutschen Alphabets. Gelegentlich wird es auch als „Straßen-S“, „Buckel-S“, „Ringel-S“, „Rucksack-S“, „Dreierles-S“ oder „Doppel-S“ (Schweiz) bezeichnet. Es ist ein Konsonantenbuchstabe und dient zur Wiedergabe des stimmlosen s-Lautes /s/.

Das „ß“ wird heute ausschließlich in der schriftlichen Wiedergabe der deutschen Sprache verwendet, allerdings ist es in der Schweiz und in Liechtenstein ungebräuchlich. Dagegen gelten bei den deutschsprachigen Minderheiten in Belgien, Nordschleswig und Südtirol dieselben Regeln wie in Deutschland und Österreich.[1] [2] [3]

Auf Initiative des Deutschen Instituts für Normung (DIN) soll der ISO-Zeichensatz 10646 mittelfristig um eine Versalform (Großbuchstabe) des ß, das Versal-Eszett, erweitert werden.

In der Schweiz und in Liechtenstein ist das ß seit 1906 (im Schweizerischen Bundesblatt ersichtlich) stufenweise außer Gebrauch geraten, obwohl es nie offiziell abgeschafft wurde. So entschied die Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, das ß vom 1. Januar 1938 an in den kantonalen Volksschulen nicht mehr zu lehren. Andere Kantone folgten. Mitauslöser dieser Entwicklung soll die zunehmende Verbreitung der Schreibmaschine gewesen sein. Da mit der Schweizer Einheitstastatur auch französische und italienische Texte geschrieben werden, wurden die Tasten für ß und die großen Umlaute mit französischen Buchstaben (ç,à,é und è) belegt. Allerdings ist diese Begründung bislang nicht durch Beweise belegt.

Als letzte schweizerische Tageszeitung entschied die Neue Zürcher Zeitung, ab dem 4. November 1974 auf das ß zu verzichten. Buchverlage, die für den gesamten deutschsprachigen Markt produzieren, verwenden das ß nach wie vor.

Anstelle von ß wird ss geschrieben. ss steht damit – anders als andere Doppelkonsonantenbuchstaben – nicht nur nach manchen Kurzvokalen. Wie bei anderen Digrafen (z. B. ch) ist die Länge oder Kürze des vorangehenden Vokals nicht erkennbar (Masse steht sowohl für Maße wie für Masse, Busse steht sowohl für Buße wie für Busse; vgl. hoch vs. Hochzeit).

Ich finde es sehr verwunderlich, dass man in der Schweiz und in Liechtenstein und auch in der Großschreibung nicht auf “sz” bzw. “SZ” zurückgegriffen hat. Kommt das nicht der Herkunft des Buchstabens näher. Außerdem spricht man ja auch von “Eszett”.

Sieht Fuszball oder Schweisz oder auch gieszen, beiszen, schieszen, flieszen, reiszen, genieszen oder schlieszen nicht richtig gut aus.

Und noch ein kleiner Text mit viel “sz”:

Das grosze SZ
Am Fusz einer Strasze lebte das grosze SZ. Am liebsten spielte es drauszen mit dem Strausz Fuszball.

Hier noch ein paar Begriffe mit ß
Soße
Fuß
beißen
reißen
Maß, Straße, Grieß, Spieß, groß, grüßen; außen, außer, draußen, Strauß, beißen,
Fleiß, heißen
Gruß, Stoß
Straße, Fuß, Gruß, Spaß, fließen, gießen, grüßen, beißen, heißen, zerreißen, draußen, .

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