Strom- und Gasanbieter wechseln

Wer hat es in den letzten Jahren nicht getan und zwar seinen Strom- und/oder Gasanbieter gewechselt. Man tut das aus den verschiedensten Gründen, meistens liegt es aber daran, dass man Geld sparen möchte.

In vielen Fällen ist der Wechsel dann aber doch aufwändiger als man denkt und man fragt sich im Nachhinein, ob es sich wirklich für eine kleine Ersparnis gelohnt hat. Außerdem müsste man eigentlich regelmäßig wechseln, um insbesondere auch die interessanten Wechslerboni in Anspruch zu nehmen. Oder man verzichtet darauf, weil es ja auch eigentlich nur Marketinggelder sind, um Neukunden zu gewinnen, sollte dann aber auch regelmäßig prüfen, ob der eigene Tarif noch zu den günstigeren gehört.

Schon länger gibt es Unternehmen, die dem Endkunden diese Wechselaufwände abnehmen. So ähnlich wie freie Versicherungsvertreter, die ihren Kunden auch (hoffentlich) die jeweils günstigsten Versicherungen anbieten und auch bei negativen Veränderungen zum Wechsel raten. Dabei stellt sich aber immer die Frage, wie diese für ihre Arbeit bezahlt werden.

Der folgende Anbieter (Service-Unternehmen) scheint mir da ein faires Angebot zu machen:
Mit Switchandsave jährlich flexibel und automatisch den besten und günstigsten Strom- und Gas-Tarif nutzen

Switchandsave schreibt auf seiner Website, dass sie keine Provisionen der Strom- und Gasanbieter erhalten, sondern vom Endkunden einen Prozentwert der Ersparnis erhalten. Das klingt für mich nach einem sehr guten Angebot. Wenn sie nun auch noch eine gute Auswahl an Strom- und Gasanbietern im Programm haben, dann denke ich, sollte man dieses Angebot mal testen.

Schuheinkauf – Serviceidee!

Heute morgen war ich bei Schneematsch-Wetter Schuhe kaufen. Dementsprechend sahen meine aktuellen Schuhe auch recht verdreckt und durch das Salz auch etwas heruntergekommen aus. Bei der Marke Ecco (gibt es unter anderem bei Goertz) war ich schon häufiger fündig geworden und so auch heute wieder. Die Verkäuferin hat mich nett bedient und meinte zu meinen aktuellen Schuhen, dass man sie bei solchem Wetter am besten zuhause immer direkt mit einem feuchten Tuch vom Salz befreit.

Aber warum hat Sie das nicht direkt im Geschäft gemacht bzw. warum bieten Schuhgeschäfte eigentlich nicht den Service die alten Schuhe schnell noch mal aufzubürsten, mit einem Schuhputztuch oder -schwamm schnell zu reinigen, einzusprühen, etc. und damit dem Kunden etwas Gutes zu tun. Noch einfacher ginge es, wenn sie eine von diesen Schuhputzmaschinen in den Laden stellen würden. Darüber könnte man bestimmt neue Kunden werben und alte noch besser halten, also ein ideals Kundenbindungstool, oder?
Vielleicht gibt es da ja schon längst und es nur mir noch nicht untergekommen. Hat jemand schon mal solche Erfahrungen gemacht?

Ich bin gespannt, was Ihr zu berichten habt.

.eu Domains für 1 Euro im ersten Jahr

Für alle die, die noch nicht Ihre Idealdomain gefunden haben oder auch gerne noch eine Zweit-, Dritt- oder Viertdomain hätten (natürlich auch für alle Domaingrabber, aber die haben wohl eine andere Lösung gefunden), gibt es bei united domains wieder eine preiswerte Lösung: .eu Domains für 1 Euro im ersten Jahr – Achtung: im zweiten Jahr kostet die Domain 29 Euro, also früh genug entscheiden, ob das die richtige Wahl war und ob man bei united domains bleiben will, was im übrigen nach meiner Erfahrung einen sehr guten Service hat.
Aber natürlich gibt es noch jede Menge Konkurrenz am Markt wie z.B. 1blu.de, Strato, Hosteurope, Greatnet oder andere.

Schöller – Eis ok aber ernste Servicemängel!

Nachdem ich in der letzten Zeit mit verschiedensten Firmen bzgl. Service nur sehr gute Erfahrungen gemacht habe – der Hersteller des Fahrradhelmes meines Sohnes schickte mir kostenlos Ersatzpolsterstücke für den Helm, der Hersteller (wie der erste auch ein Schweizer) unseres Bettes schickte mir Ersatzteile zur Befestigung des Lattenrostes, da eines dieser Teile kaputt gegangen war, der Hersteller von Spielzeugfiguren aus Kunststoff (vorrangig Tiere) schickte uns eine Tannenspitze, die in der Packung fehlte, der Hersteller eines Brettspiels für Kinder (bei Aldi gekauft) schickte uns Ersatzspielplättchen,…
nun mal wieder eine schlechte Erfahrung und zwar mit Schöller, dem Eishersteller und einer Tochter von Nestlé.
Die propagieren aktuell stark Ihr Gewinnspiel „Der Eisstiel wird zum Zauberstab“ von NESTLÉ SCHÖLLER. Hierfür haben sie auf den Eisstielen einen Code abgedruckt, den man online eingeben muss, um am Gewinnspiel teilzunehmen (man kann sich die Codes aber auch per E-Mail zusenden lassen).
Ich hatte nun 4 Eisstiele mit Codes vor mir liegen und wollte diese schnell mal eingeben. Dieses gestaltete sich allerdings sehr kompliziert.
Bevor ich den ersten Code eingeben konnte, musste ich mich erst einmal umfangreich registrieren, was ich aber für den Spaß meiner Kinder gerne getan habe. Dann wollte ich den Code eingeben, bekam aber nur eine kryptische Fehlermeldung. Der Versuch anschließend den zweiten Code einzugeben führte dazu, dass ich erneut auf die Registrierungsseite geleitet wurde, um meine Daten einzugeben. Eine Möglichkeit mich anzumelden, fand ich allerdings nicht. Nach weiteren Minuten des Rumprobierens entschied ich mich eine E-Mail an Schöller zu schreiben. Dazu nutzte ich das unter Kontakt zu findende Online-Formular.
Dieses ist leider so geschickt gemacht, dass man, nachdem man seinen Text eingegeben hat, und ihn abschicken will, einen Hinweis bekommt, dass dieser zu lang ist. Es ist nämlich nur eine sehr begrenzte Zahl an Zeichen – die genaue Länge weiß ich nicht mehr – erlaubt. Das macht meiner Meinung nach keinerlei Sinn, aber so ist es leider. Allerdings fand ich eine E-Mail-Adresse, so dass ich meine Beschwerde über das nicht funktionierende Gewinnspiel splittete und einen Teil über das Formular und den Rest über eine eigene E-Mail verschickte – war auch eine Art Test, wo drauf schneller und wie reagiert wird.
Schnell war die Reaktion dann auf keinen Fall. Ich musste fast zwei Wochen auf eine Antwort warten. Und dann erhielt ich zweimal dieselbe E-Mail, in der sich Schöller dafür entschuldigte, dass das Gewinnspiel zeitweilig nicht funktioniert hat. Leider gab es keinerlei Bezug zu meiner E-Mail. Ich hasse diese automatisierten Antworten!

Ich schrieb dann gleich eine Erwiderung mit folgendem Text:
„Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist sehr schade, dass Sie nur diese automatisierte E-Mail, die keinerlei Bezug zu meiner E-Mail hat, verschickt haben. Ihnen ist schienbar noch nicht mal aufgefallen, dass Ihr Online-Formular eine Textbegrenzung hat und ich deswegen einen Teil meines Anliegens dort und den anderen per E-Mail geschickt habe.

Schade!“ – das war am 17.4., leider gab es bis heute noch keine Antwort darauf.

Das ist wirklich ein Trauerspiel für so einen großen Konzern wie Nestlé und sie machen damit das gute Bild, was ich von Schweizer Unternehmen in der letzten Zeit gewonnen habe, wieder ein wenig wett.
Ich kann dazu nur sagen: Strengt Euch an, wenn Ihr auch in Zukunft bestehen wollt!

Kaufhaussterben

Was mir in der ganzen Diskussion um das Kaufhaussterben auffällt bzw. mir unerwähnt scheint, ist, dass ich in vielen Kaufhäusern immer noch wenig Service erlebe. In den großen Kaufhausketten ist es mir in den letzten Jahren immer wieder passiert, dass ich entweder keine Verkäuferin/Verkäufer gefunden habe, die, die ich gefunden habe nicht zuständig waren oder ich schlecht bedient wurde. Natürlich gab es auch positive Erfahrungen, aber die negativen hatte ich meistens in Kaufhäusern und nicht in kleineren Geschäften.
Manchmal kam man sich sogar vor, als würde man die Verkäufer/-innen gerade bei einem netten Pläuschchen stören und teilweise wurde man auch so behandelt.
Generell muss ich sagen, dass ich mich in den großen Kaufhausketten nur selten wirklich gut bedient gefühlt habe und dann bin ich nicht bereit die teilweise höheren Preise zu bezahlen. Wenn ich keine Bedienung will, gehe ich zum Discounter und wenn ich sie will zum Fachgeschäft. Dazwischen ist für mich nichts nötig.

Nun beginnt eine flaue Phase

Nach den tollen Online-Umsätzen im Dezember beginnt nun eine recht flaue Phase, bis so ungefähr im April wieder das Hochzeitsfieber bzw. Hochzeitsvorbereitungsfieber losgeht. Sicherlich geben Karneval, insbesondere das Hauptwochenende mit Rosenmontag und Faschingsdienstag, der Valentinstag und Ostern einen kleinen Schub, aber das werden wohl nur zwischenzeitliche Hochs sein.
Zum Glück geht es dann wohl wieder bis in den August aufwärts und September und Oktober sind dann wieder ein kleines Tief bevor das Weihnachtshoch startet.

Geht es Ihnen auch so?
Welche Maßnahmen ergreifen Sie dagegen? Welche Produkte und Dienstleistungen sind in diesen Monaten interessant und verkaufen sich gut?

Vielleicht Winterreisen (Skireisen) im Januar-März? Und Herbstreisen im September und Oktober?
Reisen kann man ja eigentlich ganzjährig anbieten, aber was gibt es sonst für interessante Angebote für diese etwas mauen bzw. flauen Monate? Wie kann man die Internetnutzer zum Lesen, Kaufen, … animieren?

Ich bin gespannt auf Ihre Vorschläge!

Meine Erfahrungen mit Arcor

Seit Anfang diesen Jahres bin ich Arcor Kunde, habe das All-Inclusive-Paket 2000 und bin mit dem Produkt und dem Service sehr zufrieden.

Die Umstellung von meinem Telekom ISDN Anschluss ohne DSL auf das Arcor Paket erfolgte prompt (kleiner Mangel: in der Anleitung zur Einrichtung schreibt Arcor, dass man möglichst um 8 Uhr schon alles eingerichtet haben soll. Die Schaltung erfolgte dann aber erst um 12:30, so dass ich doch noch einmal nachgefragt habe).

Seit diesem Tag funktioniert unser Telefon- und DSL-Anschluss aber mit einer Ausnahme (ca. 2 Stunden war das Telefon tot, DSL funktionierte) einwandfrei.
Zwar kommt es ab und an mal vor, dass man nicht beim ersten Wählen durchkommt, aber das war bei den Vorwahlen vorher auch normal und da die Telefone ja heute alle eine Wahlwiederholungstaste haben, ist es auch ganz unproblematisch, den Wahlvorgang zu wiederholen.

Der Vollständigkeit halber muss ich hinzufügen, dass ich an jenem Tag natürlich gerade telefonieren wollte und nicht konnte. So rief ich über mein Handy die Arcor Hotline an, kam dort aber leider aus der Warteschlange nicht raus (kein schöner Zustand). Leider laufen bei Arcor in der Warteschlange die Anrufkosten weiter, so dass ich am Ende ca. 10 Euro Kosten für die Warteschlange hatte, mir aber nicht geholfen worden war, da ich ja keinen Callagent erreicht hatte.

Online hatte ich auch eine Störungsmeldung abgesandt, diese wurde leider aber auch erst sehr viel später beantwortet, als mein Anschluss schon lange nicht mehr funktionierte.
Als ich mich dann aber über die entstandenen Handy-Kosten beschwerte, wurden mir diese ganz unproblematisch von meiner nächsten Rechnung erlassen. Das macht den vorherigen Ärger dann doch wieder wett, auch wenn man etwas Zeit verschwendet hat.

Seit diesem Ausfall funktioniert aber alles einwandfrei, so dass ich Arcor gerne weiterempfehle.







Deutschland Servicewüste

In den letzten Wochen haben wir gleich zweimal erlebt, dass es um den Service in Deutschland im Gastgewerbe leider immer noch nicht besonders gestellt ist. Das ist uns besonderes aufgefallen, da es zwei Lokale waren, die beide nach dem amerikanischen Muster eines Diners funktionieren. Jeder der den Service in einem US-Diner kennt, der wird einige Ansprüche an ein deutsches Pendant stellen. Leider konnten diese sowohl beim American Roadhouse Diner als auch bei Bonny’s Diner in Paderborn, bei im Autohof Abf. Paderborn Mönkeloh, Borchener Str., in vielen Punkten nicht erfüllt werden.
Beim American Roadhouse Diner waren wir an einem Donnerstag Abend und wollten in einer größeren Gruppe essen und trinken. Leider mussten wir ewig auf das Essen warten und die Bedienung schaffte es fast nicht, uns nach ca. 1 1/2 Stunden noch eine Runde Getränke zu bringen. Der Kellner und seine beiden Kolleginnen hatten zwar die meiste Zeit nichts zu tun, aber sie kamen leider auch gar nicht auf die Idee, mal bei den Gästen nachzufragen, ob sie vielleicht noch etwas wollten. Alle drei erschienen mir rundum überfordert. Leider waren die Spare Rips dann auch super trocken -vielleicht hatten sie ja schon viel zu lange auf dem Herd gelegen. Schade, aber hier gehen wir bestimmt nicht wieder hin. Nachlesen kann man das auch von anderen Gästen unter: http://www.gfra.de/usfood/cgi-bin/restaurant.cgi?Ort=Paderborn
In Bonny’s Diner waren wir Christi Himmelfahrt zum Frühstück und wollten gerne echte American Pancakes essen. Um mit diesen gleich zu beginnen, sie waren eine volle Enttäuschung. Warum – weil sie einfach nicht frisch gemacht sondern wohl aufgewärmt waren und somit in keiner Weise fluffy sondern eher etwas zäh und nicht wirklich heiß. Der Ahornsirup erinnerte mich auch nicht wirklich an solchen, aber es soll da ja sehr unterschiedliche Qualitäten geben. Die Bedienung hier bemühte sich zwar sehr, aber sie war an diesem Feiertag ganz alleine im Service und hatte dazu noch eine kaputte Kaffeemaschine. So wurde leider nichts aus dem Free Refill. Insgesamt sah der Laden leider so aus, als hätte seit dem Abendgeschäft niemand mehr aufgeräumt. Der Nachbar musste leider beim Zuckern seines Kaffees feststellen, dass ein besonders intelligenter Gast vorher Pfeffer und andere undefinierbare Dinge in den Zucker gefüllt hatten. Das hätte dem Personal auffallen müssen. Leider auch hier mein Urteil: vorerst nicht wieder.
Da machen wir uns doch lieber die Pancakes zuhause z.B. mit der Fertigmischung von Mondamin oder mit dem echten US Pancake Powder.