Heute bin ich über ein Partnerprogramm für kostenlose Drucker bei superclix.de gestolpert. Was? Kostenlos? Ja, warum eigentlich auch nicht, denn eigentlich verdienen die Druckerhersteller ja mittlerweile auch in erster Linie mit den Druckerpatronen bzw. dem Toner. In diesem Fall, bei drucker-gratis.de, geht es aber nur um Toner, denn das Angebot umfasst, wenn ich nicht ein Gerät übersehen habe, nur Laserdrucker. Interessanterweise sprechen sie immer von Patronen, obwohl es sich bei Laserdruckern doch um Kartuschen handelt, oder?
Diese Laserdrucker bekommt man kostenlos gestellt, muss nur einen Basissatz Tonerkartuschen kaufen, dessen Preis natürlich auch nicht wirklich gering ist. Allerdings liegt er nach Angabe von drucker-gratis.de unter dem UVP des Gerätes bzw. Herstellers. Folgekosten sind dann der Neukauf von Tonerkartuschen, die man über drucker-gratis.de als wiederbefüllte Kartuschen dann aber auch preiswerter als vom Hersteller bekommt. Defekte der Geräte werden kostenlos repariert und für die Reparaturzeit wird sogar ein kostenloses Leihgerät zur Verfügung gestellt. Nach 24 Monaten darf man sich einen neuen Drucker aussuchen.
Wo ist hier der Haken? Oder gibt es einfach keinen Haken, da drucker-gratis.de sich gut über die Gewinnspanne bei den wiederbefüllten Tonerkartuschen finanzieren kann? Welche gewaltigen Summen verdienen dann erst die Hersteller?
Oder liegt es an der 24-monatigen Vertragsbindung?
Papier muss man natürlich noch selbst bezahlen.
Vielleicht sollte man es einfach mal testen!

Konika Minolta 2480MF Drucker 0 € + StarterSet
Endlich brauche ich nur noch die Druckerpatronen zu bezahlen und nicht mehr den Drucker.
Für mich stellt sich die Frage, wann uns kostenlose Kaffeemaschinen mit Pads oder Patronen oder Staubsauger – auch dort wird doch mehr mit den Staubsaugerbeuteln als mit den Geräten verdient – oder andere Geräte angeboten werden. Das dauert bestimmt nicht mehr lange, wenn sich dieses Konzept rechnet. Man muss natürlich davon ausgehen, dass die Kunden die Geräte gut behandeln, was bei geliehenen Geräten vielleicht schwieriger als bei eigenen ist.
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