Archiv für März 2008

Kostenlose Drucker

Samstag, 15. März 2008

Heute bin ich über ein Partnerprogramm für kostenlose Drucker bei superclix.de gestolpert. Was? Kostenlos? Ja, warum eigentlich auch nicht, denn eigentlich verdienen die Druckerhersteller ja mittlerweile auch in erster Linie mit den Druckerpatronen bzw. dem Toner. In diesem Fall, bei drucker-gratis.de, geht es aber nur um Toner, denn das Angebot umfasst, wenn ich nicht ein Gerät übersehen habe, nur Laserdrucker. Interessanterweise sprechen sie immer von Patronen, obwohl es sich bei Laserdruckern doch um Kartuschen handelt, oder?

Diese Laserdrucker bekommt man kostenlos gestellt, muss nur einen Basissatz Tonerkartuschen kaufen, dessen Preis natürlich auch nicht wirklich gering ist. Allerdings liegt er nach Angabe von drucker-gratis.de unter dem UVP des Gerätes bzw. Herstellers. Folgekosten sind dann der Neukauf von Tonerkartuschen, die man über drucker-gratis.de als wiederbefüllte Kartuschen dann aber auch preiswerter als vom Hersteller bekommt. Defekte der Geräte werden kostenlos repariert und für die Reparaturzeit wird sogar ein kostenloses Leihgerät zur Verfügung gestellt. Nach 24 Monaten darf man sich einen neuen Drucker aussuchen.

Wo ist hier der Haken? Oder gibt es einfach keinen Haken, da drucker-gratis.de sich gut über die Gewinnspanne bei den wiederbefüllten Tonerkartuschen finanzieren kann? Welche gewaltigen Summen verdienen dann erst die Hersteller?
Oder liegt es an der 24-monatigen Vertragsbindung?

Papier muss man natürlich noch selbst bezahlen.

Vielleicht sollte man es einfach mal testen!


Konika Minolta 2480MF
Konika Minolta 2480MF Drucker 0 € + StarterSet

Endlich brauche ich nur noch die Druckerpatronen zu bezahlen und nicht mehr den Drucker.

Für mich stellt sich die Frage, wann uns kostenlose Kaffeemaschinen mit Pads oder Patronen oder Staubsauger – auch dort wird doch mehr mit den Staubsaugerbeuteln als mit den Geräten verdient – oder andere Geräte angeboten werden. Das dauert bestimmt nicht mehr lange, wenn sich dieses Konzept rechnet. Man muss natürlich davon ausgehen, dass die Kunden die Geräte gut behandeln, was bei geliehenen Geräten vielleicht schwieriger als bei eigenen ist.

Verzicht üben

Mittwoch, 12. März 2008

Verzicht üben

Es ist nicht leicht,
auch wenn es ohne gut reicht
Wir wollen nicht verzichten,
wer wagt es da, zu richten.

Doch wer es tut,
dem gibt es Mut
und ganz viel Kraft,
ist es vollbracht.

Drum versuche es nur,
diese Art Kur,
ob Bier oder Wein,
lass es einfach sein.

Zum Osterfeste
gönn Dir dann nur das Beste,
aber genieße in Maßen
damit die Hosen noch passen.

Achim Schmidtmann

, , , , , , , , , ,

Bahnhofspreise – Bahnfahrererlebnisse

Mittwoch, 5. März 2008

Trotz Fastenzeit musste ich mir heute auf dem Dortmunder Bahnhof etwas Süßes gönnen – Verzicht muss ich wirklich noch lernen. Dabei ist mir sonderbarerweise aufgefallen, dass eine Tafel Ritter Sport Schokolade im Ihr Platz Drogeriemarkt im Bahnhof 99 Cent kostet, während eine Tafel derselben Größe in den Automaten auf den Bahnsteigen nur 80 Cent kostet. Das ist immerhin ein Unterschied von über 20 Prozent – egal von wo man rechnet. Das hätte ich wirklich nicht erwartet. Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass die Automaten teurer sind, aber wenn man die Mitarbeiter und die Miete oder Pacht des Drogeriemarktes mit einrechnet – die ist sicherlich nicht wirklich gering – so kann man den Preisunterschied vielleicht verstehen. Das ist also wahrscheinlich ein spezieller Bahnhofspreis. Da lobe ich mir doch die Buchpreisbindung, sonst würden diese am Bahnhof auch mehr als sonstwo kosten.

Leider hatte ich heute kein Münzgeld dabei und der Automat akzeptiert nur dieses, so dass ich meine Cappuccino-Schokolade doch für 19 Cent mehr kaufen musste. Vielleicht habe ich damit ja die Arbeitsplätze im Drogeriemarkt ein wenig sicherer gemacht.

, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Es traf mich wie ein Schlag

Montag, 3. März 2008

… plötzlich und unerwartet ist ein Freund gestorben.
Erst kürzlich sprach ich noch auf einer Bahnfahrt mit ihm.
Er hatte Familie und viele Pläne.
Für mich war er immer ein Vorbild – nicht zuletzt durch seine Zielstrebigkeit und Gradlinigkeit.
Es schien so, als würde ihm alles gelingen, was er sich vornahm.
Trotz dieser Erfolge blieb er immer “auf dem Boden” und war nie abgehoben.
Mir gab er gute Tipps und war jederzeit offen für ein Gespräch.
Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, dass ich ihn hier nicht wiedersehen werde.
Der Gedanke an ihn macht mich sehr sehr traurig.

, , , , , , , , , , , , , ,