Archiv für Mai 2007

Vatertag – auch dem Vater danken!

Montag, 14. Mai 2007

Gerade ist der Muttertag vorbei, da müssen die lieben Kinder schon wieder ran und sich Gedanken um den Vatertag machen.
Sind Väter eigentlich genau so anspruchsvoll wie Mütter?
Erwarten Sie also auch ein tolles Gedicht oder ähnliches?
An Christi Himmelfahrt – 17.5.2007 (17. Mai) – ist auf jeden Fall dieser Tag – ein Vatertag oder auch Männertag – und auch Männer freuen sich über Geschenke und Gedichte!

Hier ein paar Möglichkeiten:

Vom Vater…

Vom Vater hab`ich die Statur,
des Lebens erstes Führen,
vom Mütterchen die Frohnatur
und Lust zu fabulieren.
Urahnherr war der Schönsten hold,
das spukt so hin und wieder;
Urahnfrau liebte Schmuck und Gold,
das zuckt wohl durch die Glieder.
Sind nun die Elemente nicht
aus dem Komplex zu trennen,
was ist denn an dem ganzen Wicht
Original zu nennen?

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Lieber Papa! Ich lieb’ dich so fest wie der Baum seine Äst, wie der Himmel seine Stern, grad so hab ich dich gern!
Verfasser unbekannt

Vater werden ist nicht schwer,
Vater sein dagegen sehr.
Ersteres wird gern geübt,
weil es allgemein beliebt.
Selbst der Lasterhafte zeigt,
daß er garnicht abgeneigt.
Nur will er mit seinen Sünden
keinen guten Zweck verbinden,
sondern, wenn die Kosten kommen,
fühlet er sich angstbeklommen.

aus “Julchen von Wilhelm Busch (1832-1908)

Wenn ich Dich brauche bist du hier, deine Liebe schenkst du mir! Deine Tipps sind gar wunderbar. Vater ist der Beste, dass ist klar!
Verfasser unbekannt

Vatertag! An einem ganz besonderen Tag, einen ganz besonders lieben Gruss, an einen ganz besonderen Menschen, den ich ganz besonders in meinem Herzen hab.
Verfasser unbekannt

Mir fällt bei Vatertag auch immer dieser Schlager von Peter Alexander ein:

Der Papa wirds schon richten,
der Papa machts schon gut,
der Papa, der macht alles,
was sonst keiner gerne tut.

Also Kinder – fleißig auswendig lernen und singen üben! :)

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Bahnfahrer 11.5.07

Montag, 14. Mai 2007

Ich muss heute noch von meinen Bahnerlebnissen von Freitag berichten. Ohne etwas Böses zu ahnen, ging ich Freitag gegen 16:15 zur S-Bahnhaltestelle Dortmund Universität. Dort hatte sich bereits eine große Menge von Studierenden und weiteren Mitreisenden eingefunden, um ihren Heimweg anzutreten. Um 16:19 sollte die S-Bahn eigentlich kommen, doch ungefähr zur selben Uhrzeit kam eine Durchsage, die darauf hinwies, dass ein umgefallener Baum verhindere, dass die S-Bahn käme und man bitte auf die Busverbindungen ausweichen solle. Es herrschten wirklich starke Windböen an diesem Tag, die ich allerdings bei der Arbeit im Gebäude noch nicht mitbekommen hatte.

Das ließ sich keiner zweimal sagen und so strömte die Menge zur nächsten Bushaltestelle. Dort fiel einem dann noch mal auf, wie viele Menschen in so eine S-Bahn gehen und wie wenige nur in einen Bus. Obwohl einige Mitreisende per Handy versuchten, sich abholen zu lassen, versuchten dann immer noch ca. 100 von ihnen in den nächsten Bus einzusteigen, was natürlich völlig unmöglich war.
Man kann nun darüber spekulieren, ob die Bahn bis zu diesem Zeitpunkt bereits den örtlichen Verkehrsbetrieben hätte Bescheid sagen müssen, damit diese einen oder mehrere Zusatzbusse hättenn einrichten können. Wirtschaftlich gesehen, ist das für die Verkehrsbetriebe sicherlich völlig uninteressant, wenn die Bahn ihnen dafür keine Entschädigung gibt. Ich habe aber keine Ahnung, ob es einen derartigen Ausgleich gibt. Ich selbst bin nicht in denn Bus gekommen und nachdem ich 20 Minuten später wieder auf dem Weg zur S-Bahn – eine andere Fahrmöglichkeit gab es für mich in dieser Zeit nicht – erneut eine große Menschenmenge aus dem S-Bahn “Schacht” kommen sah, rief ich ein Taxi. 11 Euro hat mich die Fahrt zum Hauptbahnhof gekostet. Das ist mehr als die Hälfte meines (durch Bahncard) verbilligten Bahntickets.
Natürlich kann die Bahn für Wetterkapriolen nichts. Allerdings fragt man sich, ob nach den Erfahrungen von Kyril überhaupt noch Bäume so stehen dürften, dass sie den Bahnbetrieb gefährden oder auch nur behindern können?
Weiterhin frage ich mich, ob die Ansage am Bahnsteig nicht auch schon etwas früher und dann alle paar Minuten hätte kommen können oder war das Ereignis gerade erst geschehen?
Außerdem hätte die Ansage auch noch mehr Hinweise für Ausweichmöglichkeiten geben können. Vielleicht wäre es auch möglich gewesen, kurzfrisitig ein oder zwei Extrabusse einzusetzen. Ich wäre auch gerne bereit gewesen ein paar Euro dafür zu geben, da ich nun über die Taxikostenn ja noch sehr viel mehr bezahlt habe.
Mir fällt immer wieder auf, obwohl ich schon jahrelang Bahn fahre, verstehe ich die Organisation und Abfolge der Ereignisse immmer noch nicht ganz.

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Ein Maigedicht von Wilhelm Busch

Freitag, 11. Mai 2007

Ein Maigedicht als Einstieg in den Tag.
Übrigens: Am 15. April jährte sich Wilhelm Buschs Geburt zum 175ten Mal.
Wer nicht mitfeiern konnte, es gibt schon 2008 wieder eine Chance, denn: am 8. Januar 2008 ist Buschs 100ter Todestages.

Sei mir gegrüßt, du lieber Mai

Sei mir gegrüßt, du lieber Mai,
mit Laub und Blüten mancherlei!

Seid mir gegrüßt, ihr lieben Bienen,
vom Morgensonnenstrahl beschienen!

Wie fliegt ihr munter ein und aus
in Imker Dralles Bienenhaus

und seid zu dieser Morgenzeit
so früh schon voller Tätigkeit.

Für Diebe ist hier nichts zu machen,
denn vor dem Tore stehn die Wachen.

Und all´ die wacker´n Handwerksleute
die hauen, messen stillvergnügt,

bis daß die Seite sich zur Seite
schön sechsgeeckt zusammenfügt.

Schau! Bienenlieschen in der Frühe
bringt Staub und Kehricht vor die Tür;

Ja! Reinlichkeit macht viele Mühe,
doch später macht sie auch Pläsier.

Wilhelm Busch

Weitere Infos, Gedichte, etc. von Wilhelm Busch unter:
www.wilhelm-busch-seiten.de
Wilhelm Busch im Sprücheportal
www.wilhelm-busch.de
www.wilhelm-busch-museum.de

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Donnerstag, 10. Mai 2007

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