Archiv für Mai 2006

Herbstgedanken von Barthold Hinrich Brockes

Montag, 22. Mai 2006

Herbstgedanken

Da ich die grüne Pracht der Bäume zärtlich liebe
Und folglich mich anjetzt im Herbst bei ihrem Fall,
Bei der Entblätterung der Wipfel überall
Und der Vernichtigung des Laubes recht betrübe,
So deucht mir doch, ob hör ich sie im Fallen
Zu meinem Troste dies mit sanftem Lispeln lallen:
“Du siehest uns von dem geliebten Baum
Nicht, um denselben zu entkleiden,
Noch um ihn nackt und bloß zu lassen, scheiden;
Ach nein, wir machen frisch und schönern Blättern Raum.”

Barthold Hinrich Brockes (1680-1747)

gefunden bei onlinekunst.de

Hemden bügeln

Montag, 22. Mai 2006

Kennen Sie auch diese Qual. Der Tag war lang und man freut sich abends auf gemütliches Fernsehen vom Sofa aus, aber leider sind keine frischen Hemden mehr im Schrank und es muss gebügelt werden. Zum Glück gibt es ja die Erfindung der “Bügelfreiheit”, die das Bügeln sehr viel einfacher bis überflüssig macht. Ich selbst habe gute Erfahrungen mit Eterna Hemden und nun auch mit bügelfreien Hemden von Walbusch gemacht. Was sind Ihre Erfahrungen.
Angebote zu bügelfreien Hemden und anderen bügelfreien Textilien gibt es unter: Bügelfreie-Textilien.de
Weitere interessante Links zum Thema Hemden Bügeln:

Dresden – ein Kurzbesuch

Sonntag, 21. Mai 2006

In dieser Woche hatte ich die Möglichkeit nach ca. 20 Jahr Dresden mal wieder zu besuchen. Es war sehr beeindruckend vor allem, wenn man an der Elbe oder auf der Elbbrücke in die Dresdner Neustadt steht und auf die prachtvollen Bauten – das Schloss, die Semperoper, den Zwinger, … – der Altstadt blickt. Hier bekommt man wirklich den Eindruck von Elbflorenz und als dann abends noch ein Feuerwerk auf Neustädter Seite durchgeführt wurde, war das Ambiente noch schöner. Es gibt allerdings auch noch jede Menge Baustellen insbesondere um die Frauenkirche herum und einige Plattenbauten tragen auch nicht gerade zur Verschönerung bei. Einige von letzteren sind jedoch sehr gut umgebaut worden und zum Großteil heute Hotels. Verlaufen konnte man sich in Dresden auch nur schlecht, da so viele Touristen unterwegs waren, die zu den Sehenswürdigkeiten strebten. Etwas aufpassen musste man in der Fußgängerzone nur auf die Radfahrer, von denen es recht viele gab und die teilweise ein wenig gefährlich durch die Touristeströme kurvten. Leider blieb keine Zeit für eine Besichtigung einer der tollen Kunstsammlungen aber vielleicht beim nächsten Mal.

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, …

Sonntag, 21. Mai 2006

Kennen Sie das Lied:

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus
Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus
Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt
so steht auch mir der Sinn in die weite, weite Welt

Worte: Emanuel Geibel 1834 ((* 17. Oktober 1815 in Lübeck; † 6. April 1884 in Lübeck) ein deutscher Lyriker.); Weise: Justus W. Lyra 1842 ((* 23. März 1822 in Osnabrück; † 30. Dezember 1882 in Gehrden) war ein Pastor in Bevensen und Gehrden, der 1843 die Melodie zu Emanuel Geibels Gedicht “Der Mai ist gekommen” komponierte.)

Vielleicht liegt es ja daran, dass Emanuel Geibel aus Lübeck stammte und dort die Bäume erst später im Jahr ausschlugen. Im Durchschnitt geschieht das bei uns allerdings eher im April, doch dieses Jahr war es wirklich später und die Bäume und Sträucher begannen erst im Mai zu sprießen.

Oder war es im 19 Jahrhundert einfach kälter in Deutschland als heute?
Es gabe in der Geschichte ja immer mal wieder Kalt- und Warmperioden.

Siehe hierzu auch den Text von Wikipedia über “die kleine Eiszeit”: Die Kleine Eiszeit war eine Periode relativ kühlen Klimas von Anfang des 15. bis in das 19. Jahrhundert hinein. Sie gilt in der heutigen Klimadiskussion als das klassische Beispiel einer durch kurzfristige Schwankungen geprägten natürlichen Klimavariation. Doch auch während der Kleinen Eiszeit gab es erhebliche Klimaschwankungen. So stellen zum Beispiel die Zeiträume von 1570–1630 (vgl. LIATE 2) oder von 1675-1715 besonders kalte Zeitabschnitte dar .

Wunderbare Sprüche und Weisheiten

Mittwoch, 10. Mai 2006

Wir können Gott mit dem Verstande suchen,
aber finden können wir ihn nur mit dem Herzen.

Josef Baron von Eötvös (1813- 1871) Minister und Schriftsteller

Glaube ist Liebe zum Unsichtbaren,
Vertrauen aufs Unmögliche, Unwahrscheinliche.

Johann Wolfgang von Goethe

Wenn Gott den Menschen misst,
legt er das Maßband nicht um den Kopf,
sondern um das Herz.

Aus Irland

Weitere Sprüche gibts im Sprücheportal